JCNF




Der KÖNIG
hat abgedankt,
es lebe der KÖNIG!

Major Hans-Gerd Niemöhlmann dankt der scheidenden Majestät Lothar I. für seine Regentschaft und verabschiedet den Jägerkönig 2011/12.


Die Ritter Seiner Majestät:


Ritter   Vor- Zuname   Jägerzug   Schüsse  
Kopfritter:   Philipp Luning   Nordstädter Jonges   25  
Rechter Flügel:   Uwe Zander   Wisseberger Jonge   10  
Linker Flügel:   Hans Dicken   Waldeslust   12  
Schwanz:   Markus Meutgens   Grenzland   5  

Gleich acht Kandidaten traten am 12. Mai 2012 an den Schießstand um die Königswürde 2012/13 zu erlangen.

Ralf Sell vom Jgz. „Jägerhorn“, Volker Hernicke und Kurt Langkau vom Jgz. „Waldeslust“, Uwe Zander, Klaus Schulz und Mario Arndt vom Jgz. „Wisseberger Jonge“, Rolf Sichau vom Jgz. „Frei weg“ sowie Peter Kleuel vom Jgz. „In Treue Fest“.

Nach einem kurzen Wettstreit stand bereits nach dem 9. Schuss der Jägerkönig 2012/13 fest.

S.M. Mario I

Mario Arndt mit Königin Gudrun
(Jgz. Wisseberger Jonge)



^


Seine Majestät Mario I. wurde 1966 in Wesselburen in Schleswig-Holstein geboren. Zum Jahrtausendwechsel zog er auf die Furth und heiratete hier seine Frau Gudrun. Tochter Sarah komplettiert die Familie.

Seit September 2007 ist Mario Mitglied im Jgz. „Wisseberger Jonge“, hier har er den Rang des Unteroffiziers und gestaltet als 2. Schriftführer und 2. Kassenwart aktiv das Zugleben mit.
Kurz nach dem Eintritt in den Zug wurde Mario auch gleich Mitglied der Further St. Sebastianus Schützenbruderschaft. Im Jahr 2007/08 konnte er bereits als Zugkönig das Regieren erfolgreich üben und vollziehen.

In der Neusser Innenstadt ist Mario in den Reihen des Jgz. „Fooder Jonges“ zu finden, er ist hier Mitbegründer und Spieß. Auch zu den Further Edelknaben fühlt er sich verbunden, da sein Patenkind “Justin Gey” hier aktiv ist.

Nach der Lehre zum Maler und Lackierer arbeitet Mario Arndt heute als Gebäudereiniger. In seiner Freizeit, früher wie heute, beschäftigt er sich gerne mit Fußballspielen. Neben dem Schützenwesen interessiert sich Mario vor allem für die Elf von Borussia Mönchengladbach.


Der Jungjägerkönig 2012


Passend zum 100-jährigen Jubiläum des Bundes-Tambourkorps „Novesia“ errang

Christian Klatetzki

mit dem 76. Schuss, die Würde des Further Jungjägerkönigs.

Christian ist 23 Jahre jung, bei einem Meerbuscher Gartenbauunternehmen als Gärtner tätig, begann seine Schützenlaufbahn vor 12 Jahren direkt beim Neusser Regiments- und Bundes-Tambourkorps „Novesia“, in dem auch sein Vater Heinz-Günter Klatetzki seit den 70er Jahren aktiv ist, und spielt hier mit Begeisterung die Trommel.

Zu seinen weiteren Hobbys zählt Fußballspielen im SC Grimlinghausen. Sein Lieblingsverein ist der 1. FC Köln und sein Herz schlägt für seine Freundin Saskia.


Mehr lesen zum Thema:
Jungjägerkönig >>>

^
Nach
 oben 

Wie wird man Jägerkönig
auf der Neusser-Furth?



Als erste Voraussetzung sollte man natürlich Mitglied in einem Jägerzug sein, womit man automatisch Mitglied im Jägercorps Neuss-Furth 1932 e.V. wird.

Traditionell findet das Jäger-Königsschießen und somit auch das “Ringen” um den Jungjägerkönig zwei Wochen vor Pfingsten, am Nachmittag des Oberstehrenabends auf dem Schützenplatz statt. Der König als auch seine Ritter werden durch Schießen auf einen Holzvogel ermittelt, wobei der Wettkampf unter strenger Aufsicht unsers Schießmeisters erfolgt.

Zunächst werden die Pfänder in der Reihenfolge: Kopf, rechter Flügel, linker Flügel und Schweif ermittelt. Schweif? Nun ja, das ist zoologisch betrachtet der falsche Begriff. Ein Pferd hat einen Schweif, der Vogel hat einen Schwanz. Aber ehrlich gesagt hört es sich schon sehr dämlich an führt stets zum Gelächter, wenn man vom “Ritter des Schwanzes” sprechen würden. Oder nicht? Darum sprechen wir Schützen in aller Regel vom “Ritter des Kopfes, des rechten und des linken Flügels und dem des Schweifes. Sind die Pfänder ausgeschossen, geht es auf den Rumpf. Hier schießen nur jene Jungschützen mit, die die Königswürde auch wirklich erreichen wollen. Fällt der Rumpf von der Vogelstange, ist der neue Jägerkönig ermittelt.

Also immer frischen Mutes, den Weg zur Vogelstange einschlagen, Kimme und Korn zueinander bringen und dann: “*Waidmanns Heil!“, wie der traditionelle Gruß der Jäger lautet und mit “Waidmanns Dank!” beantwortet wird.