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St. Sebastianus
Schützenbruderschaft Neuss-Furth e.V.

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St. Sebastianus Zeichnung von Albrecht Dürer

Bestimmungen für Verleihungen & Tragweisen
von Ordensauszeichnungen der
St. Sebastianus Schützenbruderschaft
Neuss-Furth 1932 e.V.

Festgelegt vom Bund der historischen deutschen Schützenbruderschaften e.V.


Die Auszeichnungen werden wie nachfolgend dargestellt verliehen. Wobei zwischen den einzelnen Verleihungen ein angemessener Zeitraum (mind. 5 Jahre) liegen sollte.

Generell ist hierzu natürlich eine aktive Mitgliedschaft in der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Neuss-Furth 1932 e.V. notwendig.

1. Silbernes Verdienstkreuz (SVK)


Das silberne Verdienstkreuz kann an Schützen verliehen werden, die sich innerhalb der Bruderschaft oder der Organisation des Bundes Verdienste erworben haben.

Tragweise:
Der Steckorden wirf auf der linken Brustseite getragen.












2. Hoher Bruderschaftsorden (HBO)

Orden der St. Sebastianus Schützenbruderschaft - Hoher Bruderschaftsorden - © webpress.de


Der Hohe Bruderschaftsorden kann an Schützen verliehen werden, die sich um die Bruderschaft oder den Bund und seine Organisation besonders verdient gemacht haben.

Tragweise:
Der Steckorden wird auf der linken Brustseite direkt über dem silbernen Verdienstkreuz getragen.












3. St. Sebastianus Ehrenkreuz (SEK)


Das St. Sebastianus Ehrenkreuz kann an Schützen verliehen werden, die im Besitz des Hohen Bruderschaftsordens sind und sich in hervorragender Weise über einen längeren Zeitraum um das historische Schützenwesen verdient gemacht haben.

Tragweise:
Das St. Sebastianus-Ehrenkreuz wird als Halskreuz getragen. Das Ordensband wird im Jägercorps über dem Kragen des Waffenrocks getragen so, dass das Ordenszeichen unmittelbar unterhalb des Kragens auf der Mitte aufliegt. Halskreuze anderer Formationen werden darunter getragen.







4. Schulterband zum St. Sebastianus Ehrenkreuz


Das Schulterband zum St. Sebastianus Ehrenkreuz kann an Schützen verliehen werden, die sich in überzeugender Weise um das Schützenwesen verdient gemacht haben. Besonderer Wert ist auf die Feststellung christlicher Wert- und Lebensmaßstäbe zu legen.

Tragweise:
Schulterbandorden werden über dem Waffenrock von der rechten Schulter zur linken Hüfte getragen. Das Ordenszeichen soll auf der linken Hüfte so aufliegen, dass das Band mit der Unterkante des Waffenrocks abschließt.






5. Goldener Stern zum St. Sebastianus Ehrenkreuz


Der Goldene Stern zum St. Sebastianus Ehrenkreuz kann an Schützen verliehen werden, die sich über einen jahrzehntelangen Zeitraum hinweg in hervorragender Weise um das historische Schützenwesen verdient gemacht haben. Dabei ist ein unabdingbares Kriterium, dass der Auszuzeichnende in untadeliger Weise für die Verwirklichung des christlichen Welt- und Lebensbildes eintritt. Über die Verleihung entscheidet der Bundesschützenmeister im Einvernehmen mit dem Präsidium.

Tragweise:
Der Goldene Stern wird auf der Mitte der rechten Brustseite getragen.







6. Großer Stern zum St. Sebastianus Ehrenkreuz


Der Große Stern zum St. Sebastianus Ehrenkreuz kann an Schützen verliehen werden, die sich in außerordentlichem Maße um die Verwirklichung der Ideale historischer Schützen – regional und überregional – verdient gemacht haben. Bei der Beantragung ist darauf zu achten, dass der Auszuzeichnende sein christliches Welt- und Lebensbild überzeugend lebt.

Die Zahl der lebenden Träger dieser Auszeichnung ist auf 28 Personen im Bund der historischen deutschen Schützenbruderschaften beschränkt. Über die Verleihung entscheidet das Präsidium in schriftlicher Abstimmung mit 2/3 Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

Tragweise:
Der Große Stern zum St. Sebastianus Ehrenkreuz wird auf der Mitte der linken Brustseite getragen. Weitere Steckauszeichnungen (SVK, HBO, Ehrenschild, Goldener Stern zum SEK) werden dazu nicht getragen.


7. Großkreuz zum St. Sebastianus Ehrenkreuz


Das Großkreuz zum St. Sebastianus Ehrenkreuz wird an Schützen verliehen, die sich im langjährigen Einsatz um die Verwirklichung der hohen Schützenideale “für Glaube, Sitte und Heimat” im Bund und seinen Organisationen außergewöhnliche Verdienste erworben haben.

Die Zahl der lebenden Träger dieser Auszeichnung ist auf sieben Personen im Bund der historischen deutschen Schützenbruderschaften begrenzt. Das Präsidium befindet über einen solchen Antrag in schriftlicher Abstimmung mit 4/5 der abgegebenen Stimmen.

Tragweise:
Das Großkreuz zum St. Sebastianus-Ehrenkreuz wird als Halskreuz getragen. Das Ordensband wird im Jägercorps über dem Kragen des Waffenrocks getragen so, dass das Ordenszeichen unmittelbar unterhalb des Kragens auf der Mitte aufliegt. Halskreuze anderer Formationen werden darunter getragen. Bei Verleihung einer höheren Stufe einer Auszeichnung wird die niedrige nicht abgelegt. Zum Großen Stern zum SEK und zum Großkreuz werden keine weiteren Steckauszeichnungen angelegt. Es wird jeweils nur ein Schulterband und ein Stern getragen.

8. St. Sebastianus Ehrenschild


Das St. Sebastianus Ehrenschild kann an Schützen verliehen, die sich um eine Bruderschaft, den Bund und das Schützenwesen in überzeugender Weise verdient gemacht haben und ein Vorbild für ein christliches Welt- und Lebensbild geben. Die Sonderstufe des St. Sebastianus Ehrenschildes am Bande ist ausschließlich der Würdigung und Anerkennung der Arbeit der Präsides in den Bruderschaften, Bezirks- und Diözesanverbänden vorbehalten.
Auszeichnung und Urkunde werden durch ein Mitglied des Präsidiums übergeben.

Tragweise:
Das St. Sebastianus-Ehrenschild wird auf der Mitte der rechten Brustseite getragen; der Groß Stern (falls verliehen) wird dann oberhalb des St. Sebastianus-Ehrenschildes getragen.



Allgemeine Bestimmungen


Auszeichnungen, Orden und Ehrenzeichen werden für langjährigen Einsatz und für Verdienste um die Bruderschaft, Bezirk, Diözese und den Bund auf Antrag hin verliehen. Daneben können hervorragende Einzelleistungen im Sinne der Zielsetzung des Bundes durch die Verleihung von Auszeichnungen, Orden und Ehrenzeichen gewürdigt werden.

Über jede Verleihung wird eine Urkunde ausgefertigt, die vom Vertreter des Präsidiums – Hochmeister und dem Bundesschützenmeister und dem Bundespräses – unterzeichnet wird. Die Auszeichnungen, Orden und Ehrenzeichen sind an die Person des Beliehenen gebunden. Sie können nicht übertragen und weitergegeben werden. Es ist gestattet, die Dekorationen nach dem Tode des Beliehenen in der Familie oder in der Bruderschaft als Andenken aufzubewahren.

Erweist sich ein Beliehener in nachhinein durch sein Verhalten – insbesondere durch Handlungen, die geeignet sind, das Ansehen der Bruderschaft, Bezirkes, Diözese, der Schützenjugend oder des Bundes zu schädigen – der Auszeichnung als unwürdig, so kann ihm die Befugnis zum Tragen aberkannt werden. Urkunde und Auszeichnungen können zurückgefordert werden. Die Aberkennung erfolgt auf Antrag des Präsidiums (bei Jugendverdienstorden der Bundesjungschützenrat), nach einem entsprechenden Beschluss eines Schiedsgerichtes des Bundes.